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Durst
Nach einem Roman von Michael Kumpfmüller.

„Eines Tages im Sommer um die Mittagszeit, als es schon sehr heiß
war, wusch sich eine junge Frau über dem Waschbecken die Haare
und dachte über ihr Leben nach. Sie schaute sich das Leben an, wie
es geworden war, auch die Gründe, dass sich alles von Grund auf
ändern musste, sie wusste nur nicht, wie.“

So beginnt der Roman „Durst“. Die junge Frau wird bald darauf ihre beiden kleinen Söhne im Kinderzimmer einschließen und das Haus verlassen. Erst dreizehn Tage später kehrt sie zurück. Die Kinder sind verdurstet. Eine entsetzliche Überforderung, eine monströse Verdrängung. Ein authentischer Fall.

In einer Kooperation von Theater Ka und den hannoverschen kammerspielen ist eine sensible Theaterfassung des zutiefst verstörenden Stoffs entstanden. Der Text wurde auf fünf Akteure verteilt, das szenische Setting ist klar und reduziert. Grelle Schockeffekte finden nicht statt. Das Grauen braucht keine Über-
höhung. Gerade wenn es so verflucht selbstverständlich wirkt.

Pressezitate:

„... greift mit der Wucht eines antiken Dramas nach den Herzen der Zuschauer ... Unmöglich, hier kühl zu bleiben“
(Hannoversche Allgemeine Zeitung)

„Eindrucksvoll inszeniert“
(Neue Presse Hannover)


Es spielen: Barbara Felsenstein, Inka Grund, Hanna Legatis,
David Bargiel, Martin G. Kunze
Regie: Harald Schandry
Produzentin: Inka Grund
Bühnenbild: Ulrike Glandorf, Melanie Huke
Musik: Mark Eichenseher