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Morgen hör ich auf
von Eddie Cornwell, bearbeitet von Karl-Heinz Lemken
Kein Zweifel: Robert Thomsen, Vertreter für Fußbodenbeläge, steckt
in der Midlife-Krise. Warum sonst sollte er derart abbauen, den Job
nicht mehr so packen wie früher? Und mit der Familie zunehmend
Stress haben?
Natürlich gönnt man sich mal das eine oder andere Gläschen. Gehört
ja dazu. Und ein Robert Thomsen hat das vollkommen im Griff.
Dass ihm die Polizei den Führerschein abnimmt – klarer Justizirrtum!
Und dieser Filmriss neulich – kein Wunder, wenn sich alle gegen einen verschwören! Erst als Frau und Kinder Thomsen verlassen, beginnt er
ein Alkoholproblem in Erwägung zu ziehen: „Ich hör auf. Morgen.“ Doch es geht nicht ums Morgen. Es geht ums Jetzt.
Autor Eddie Cornwell, 1947 geboren und seit seinem 17. Lebensjahr Alkoholiker, hat in seinem Text beeindruckend und sensibel die Welt eines Alkoholsüchtigen nachgezeichnet: den Selbstbetrug, die Aus-
flüchte, die inneren Kämpfe. Die kleinen Siege, die großen Niederlagen, die Verzweiflung, die Hoffnung und den Mut.
Das Theaterprojekt „Morgen hör ich auf“ verspricht keine Patentrezepte, sondern soll zum Nachdenken und zum Dialog anregen. Über das Erkennen von Suchterkrankungen im Allgemeinen und Alkoholismus im Speziellen. Und über Wege, damit umzugehen, sei es als Betroffener oder als Mitmensch.
Eine Kooperation mit und der FAM – Fachambulanz für Alkohol- und Medikamentenabhängige.
Pressezitate:
„Überzeugendes Psychogramm ...
So glaubhaft,
dass es beim
Zuschauen schmerzt“
(Hannoversche Allgemeine)
„... geht unter die Haut ... Spannendes Theater,
langanhaltender Applaus“
(Neue Presse Hannover)
Es spielt: Andreas Ludin
Regie: Harald Schandry
Dramaturgie: Jörg Worat
Bühnenbild: Karin Hutter
Regieassistenz: Peggy Rieckmann
 
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